Chancen und Risiken mit CFD Broker 2017

Aktiengeschäfte in Großbritannien werden seit 1694 mit einer Stempelsteuer, der Stamp Duty Reserve Tax, belegt. Diese Steuer wird mit dem Abstempeln der Vertragspapiere erhoben und besitzt den Charakter einer Börsenumsatzsteuer. In den 80er Jahren betrug die Höhe des Steuersatzes 0,5 % und das Interesse an der legalen Vermeidung dieser Abgabe wuchs. Mitarbeiter der UBS entwickelten ein Finanzderivat, das diese Steuerersparnis möglich machte. Das war die Geburtsstunde des Contract for Difference oder Differenzkontraktes, bekannt als CFD.

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Was ist ein Differenzkontrakt?

cfd tradingDer Kurs eines Differenzkontraktes leitet sich aus einem Basiswert, bspw. einer Aktie oder einem Rohstoff, ab. Dabei berechnet sich der Wert des Kontraktes aus der Differenz des Kurses des Basiswertes zu den Zeitpunkten der Eröffnung und der Schließung der Kontraktposition. Mit dem Kauf einer Aktie oder eines Rohstoffes ist der Erwerb eines Unternehmensanteils oder Wertmetalls verbunden. Ein CFD verbrieft kein Eigentumsrecht an Unternehmen oder Rohstoffen, sondern stellt eine Forderung auf die Kursentwicklung des Basiswertes dar. Da mit der Eröffnung einer CFD-Position kein physischer Erwerb des Basiswertes verbunden ist, kann mit einem geringen Kapitaleinsatz eine große Handelsposition bewegt werden. Damit ist der CFD ein gehebeltes Finanzprodukt, das zu großen Gewinnen, aber auch zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Charakteristisch für den Differenzkontrakt ist die Nutzung von kurz-, maximal mittelfristigen Kursschwankungen, um daraus Gewinne zu realisieren.

Was ist bei der Auswahl eines CFD Brokers für das Trading zu beachten?

Der Handel mit Differenzkontrakten findet, zumindest für den privaten Anleger, im Internet statt. Hier bemühen sich viele Trading Plattformen um die Gunst der Anleger. Auf einige Features bei der Auswahl des Brokers sollte man achten. Ein deutschsprachiger Telefonsupport, der die Aspekte Handel und Technik umfassen sollte, muss vorhanden und zu den Zeiten erreichbar sein, zu denen man handeln wird. Für den Newcomer sind der Umfang und die Qualität der vorhandenen Ausbildungsmaterialien wichtig. Dazu gehören Präsentationen, Videoclips und Webinare. Einige Broker bieten durch ihre Mitarbeiter auch telefonischen “Einzelunterricht” an, in denen die Handelsoberfläche der jeweiligen Plattform erklärt wird. Der angehende Trader kann dem Coach über die Schulter sehen, indem er die Zugangsdaten für dessen Bildschirmsession erhält und sich dort via Internet aufschaltet.

cfdFür den Neueinsteiger, aber auch für den erfahrenen Trading Profi, ist ein Demokonto sehr wichtig. Alle Trading Plattformen unterscheiden sich in der Handhabung, die man im Vorfeld mit virtuellem Geld getestet haben sollte. Bedienungsfehler bei der Platzierung von Trades mit realem Kapital können große Verluste verursachen. Da der Handel von Differenzkontrakten überwiegend auf Charttechnik und Chartanalyse basiert, sollte der Broker Echtzeitcharts zur Verfügung stellen. Auf manchen Plattformen ist dieser Service bei Erreichen von definierten Umsatzgrößen kostenfrei. Hilfreich sind Tools, die das Einzeichnen von Trendkanälen, die Anzeige von Indikatoren und den Handel aus dem Chart heraus möglich machen.

Nach Eröffnung einer CFD-Position durch den Trader können bei bestimmten Kursentwicklungen Aktivitäten, wie das Schließen der Position, notwendig werden. Solche Aktivitäten kann die Handelsplattform übernehmen. Am bekanntesten ist die Stopp-Loss-Order, die bei Erreichen eines festgelegten Verlustes die Position selbstständig schließt. Diese automatisierten Orders sind hilfreich, da das permanente Beobachten der Kursentwicklung eines Investments zeitaufwändig ist. Die verfügbaren Ordertypen sind von Broker zu Broker in ihrer Funktion unterschiedlich. Daher ist bei der Auswahl eines Brokers zu prüfen, ob die dort verfügbaren Ordertypen dem persönlichen Tradingstil entsprechen. Jeder Broker verlangt eine Mindesteinzahlung auf das Handelskonto, die von Anbieter zu Anbieter variiert. Üblich sind Beträge zwischen 100 und 500 € für ein Basiskonto. Die Höhe der Mindesteinzahlung und ggf. die Gewährung eines Willkommensbonus sind weitere Entscheidungskriterien bei der Auswahl eines Brokers.

Die Kosten des CFD Trading

Die wichtigste Kostenart beim Handel mit Differenzkontrakten ist der Spread, also die Differenz zwischen Brief- und Geldkurs eines Anlageproduktes eines Brokers. Jeder Broker legt für seine Produkte den Spread individuell fest. Findet zwischen Kauf und Verkauf eines Anlageproduktes keine Kursveränderung statt, entsprechen die Kosten der Höhe des Spreads. Spezielle Ordertypen können ebenfalls Kosten verursachen. Ein Beispiel ist die Stopp-Loss-Order mit garantierter Schließung der Position zum Stopp-Loss-Limit. Transaktionskosten und Kontoführungsgebühren können ebenfalls beim Handel von Differenzkontrakten anfallen und werden in Abhängigkeit vom Broker unterschiedlich berechnet. Hier ist also ein Vergleich nützlich. Ein weiterer Kostenfaktor sind die Finanzierungsgebühren, die bei Halten einer Position über Nacht entstehen. Auch hier sollte man von Anbieter zu Anbieter die Konditionen prüfen.

Vor- und Nachteile des Handels mit Differenzkontrakten

Da CFDs Hebelprodukte sind, können kleine Geldbeträge größere Gewinne generieren. Dem steht das Risiko des Totalverlustes des eingesetzten Kapitals gegenüber. Das passiert, wenn das eingesetzte Kapital, es handelt sich um eine Sicherheitsleistung, die auch Margin genannt wird, nicht mehr zur Deckung des Verlustrisikos ausreicht. Derartige Positionen werden von einigen Handelshäusern automatisch geschlossen. Andere Broker lösen einen Margin-Call, das ist die Aufforderung an den Trader neues Kapital nachzuschießen, aus.

online broker vergleichEntwickelt sich der Kurs eines Anlageinvestments schlagartig in die falsche Richtung, kann eine gefährliche Situation entstehen. Das Durchbrechen eines Stopp-Loss-Limits führt erst dann zur automatischen Schließung der Position, wenn für den Basiswert des betroffenen Differenzkontraktes ein Kurs gestellt werden kann. So führte die Aufgabe des Euro-Mindestkurses von 1,20 Schweizer Franken im Januar 2015 durch die Nationalbank in Zürich zu dramatischen Kursausschlägen. Trotz geringer Kapitaleinsätze wurden Trader, in deren Portfolios sich Differenzkontrakte auf das Währungspaar Euro/Schweizer Franken befanden, plötzlich mit Nachschussforderungen in existenzbedrohendem Ausmaß konfrontiert. Hier schützt die Stopp-Loss-Order mit garantierter Schließung der Position durch den Broker. Einige Handelsplattformen verzichten auf den Margin-Call, was durch erhöhte Kosten an anderer Stelle kompensiert wird. Das CFD Trading ist wegen der geringen Anlagesummen in den letzten Jahren äußerst populär geworden. Die Möglichkeit, über Foren mit anderen Anlegern in Kontakt zu treten und Anlagestrategien zu diskutieren, wird von den Tradern immer häufiger in Anspruch genommen. Geplante Anlageentscheidungen können auf diese Weise validiert werden und die Gewinnwahrscheinlichkeit wächst. Andere Anlagemöglichkeiten findet sich beim Forex Trading, binäre Optionen handeln sowie auf Social Trading Plattformen.

Für wen bietet sich der Handel mit Differenzkontrakten an?

Für den Börsenhandel mit Basiswerten ist entsprechendes Kapital notwendig. Der Handel mit CFDs erfordert wenig Kapital, das aber dem vollkommenen Verlustrisiko unterworfen ist. Der Trader muss auf dieses Kapital verzichten können. Die Einarbeitung in Theorie und Praxis und die Beobachtung der laufenden Trades kosten viel Zeit, die man erübrigen können muss. In unregelmäßigen Abständen eine Viertelstunde in seine Anlagen zu investieren, ist für das Traden im kurzfristigen Horizont zu wenig. Der Handel mit Differenzkontrakten ist spannend und kann aufregend sein. Wer dann einen kühlen Kopf behält, ist beim Handel mit CFDs gut aufgehoben.

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