Bitcoin Kryptowährung: Aktien steigen schnell und stark

Zahlreiche Anleger wollen natürlich vom Bitcoin-Hype profitieren und beim nächsten großen Preissprung nach oben einen Teil vom Kuchen haben – wenn da nicht die Angst vor einem Verlust wäre. Denn die letzten Jahre haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es nicht ganz ungefährlich ist, sein Geld in den Bitcoin zu investieren.

Doch gibt es eine Möglichkeit an der Wertentwicklung des Bitcoin zu partizipieren, ohne jedoch Coins erwerben zu müssen? Ja. Beispielsweise am Aktienmarkt.

Warum man auch in Wertpapiere investieren kann, obwohl es gar keine Bitcoin-Aktien gibt

An dieser Stelle muss natürlich erwähnt werden, dass es an der Börse keine sogenannten Bitcoin Aktien gibt. Jedoch besteht durchaus die Möglichkeit in Unternehmen zu investieren, die mit dem Bitcoin wie auch der Blockchain zu tun haben – das heißt, hier sind die Auswirkungen des Kryptomarkts sehr wohl spürbar. Jedoch in einer sehr sanften Form. Das ist natürlich vor allem für sicherheitsorientierte Anleger interessant, die zwar an den Bitcoin glauben, aber dennoch unsicher sind, ob dieser tatsächlich den prognostizierten Höhenflug erleben wird.

Vor allem geht es auch darum, dass es in der Vergangenheit immer wieder zu drastischen Kursverlusten gekommen ist. Im Jahr 2018 verlor der Bitcoin rund 80 Prozent seines Werts: Lag man zu Beginn des Jahres 2017 noch bei 1.000 US Dollar, so stieg der Preis bis Dezember desselben Jahres auf fast 20.000 US Dollar – Ende 2018 befand sich der Preis der digitalen Währung bei nur noch 3.000 US Dollar. 2019 konnte ein ähnliches Szenario beachtet werden. Zwischen Februar und Juni kletterte der Preis der Kryptowährung auf fast 14.000 US Dollar – nach dem Sommer folgte dann der Absturz auf unter 7.000 US Dollar.

Bitcoins können auch mit Hebel gehandelt werden

Zu beachten ist, dass man nicht direkt in den Bitcoin investieren muss. Neben der Möglichkeit, Geld in Aktiengesellschaften zu stecken, die mit dem Bitcoin zu tun haben, kann man auch in Fonds oder auch ETFs investieren oder auch mit CFDs arbeiten. Der Handel mit CFDs mag zwar ausgesprochen vielversprechend sein, ist aber ebenfalls mit Vorsicht zu genießen.

Beim CFD Handel arbeitet man mit einem Hebel. Das heißt, mit einem geringen Einsatz können hohe Summen bewegt werden – Marktveränderungen sind somit wesentlich stärker spürbar. Berücksichtigt man den Umstand, dass der Kryptomarkt ausgesprochen volatil ist, so muss man unbedingt mit risikoreduzierenden Instrumenten arbeiten.

Der Vorteil, wenn man sich für den CFD Handel entscheidet? Es geht hier rein nur um die Kursentwicklung. Das heißt, es geht nur um die richtige Einschätzung des Marktes – wer hingegen Coins erwirbt, der muss darauf hoffen, dass der Preis des Bitcoin steigt.

Die Bitcoin Group

Sucht man nach einer sogenannten Bitcoin Aktie, so wird man mitunter auf die Bitcoin Group Aktie stoßen. Jedoch handelt es sich in diesem Fall um kein für den Bitcoin zuständiges Unternehmen. Der Anleger darf nicht davon ausgehen, dass das Unternehmen einen Einfluss auf die Kryptowährung hat.

Befasst man sich mit dem Bitcoin, der Mutter aller Kryptowährungen, so wird man relativ schnell in Erfahrung bringen, dass die digitale Währung von Satoshi Nakamoto konzipiert wurde – noch heute ist unklar, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt. Das heißt, hinter dem Bitcoin existiert kein Unternehmen, das einen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Kryptowährung haben kann. Der Bitcoin ist dezentral; das heißt, selbst Regierungen wie Notenbanken können die Kursentwicklung nicht direkt beeinflussen.

Nächster Höhenflug wird im Jahr 2020 erwartet


Folgt man den aktuellen Prognosen, so muss davon ausgegangen werden, dass 2020 ein neuer Höhenflug des Bitcoin bevorsteht. Das sogenannte Halving, das für kommenden Mai erwartet wird, könnte den Preis des Bitcoin sehr wohl in die Höhe treiben. Das hätte natürlich auch einen Einfluss auf Aktiengesellschaften, die mit der Kryptowährung zu tun haben.

Jedoch handelt es sich bei Prognosen nur um aktuelle Berechnungen. Hier gibt es keine Gewinngarantie. Unvorhergesehene Ereignisse können den Kryptomarkt nämlich immer belasten, sodass auch jederzeit Kursverluste möglich sind. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass man nur frei zur Verfügung stehendes Kapital investiert.